Anna Schmid Schmuck und Gäste
Schirmann420x420

2012

Thoma Schirmann  Objekte aus Holz  4. Dezember 2012 bis 2. Februar 2013

Das Drehen ist ein meditatives und dynamisches altes Handwerk. Thomas Schirmann arbeitet mit der Formensprache des Kreises: Spindel, Ring, Kegel, Walze, Scheibe und Kugel. Das Gefäss, ein Kult - und Gebrauchsobjekt, das die Menschheit seit Urzeiten begleitet, fasziniert ihn in seiner grossen Vielfalt. Mit den gedrehten Objekten aus Holz erzählt er durch bewusstes Stehenlassen der Lebensspuren – Risse, Verfärbungen, Verwitterung – die Geschichte eines Baumes. Dabei zeigen sich die Kraft, Schönheit und Sinnlichkeit des Holzes. Zudem faszinieren ihn Gegensätze: archaische, verwitterte, massive Gefässe, die mit geschmiedeten Eisenklammern zusammengehalten werden oder zarte, durchschimmernde und zerbrechlich scheinende Hohlkörper, die durch den Trocknungsprozess ihre eigenwillige, vom Kreis abweichende Norm erhalten haben. Ihn interessieren auch die oft überraschenden Farben und Strukturen von ungewöhnlichem Holz, das üblicherweise nicht verarbeitet wird: alte Balken mit Brand- und Bearbeitungsspuren, Schwemmholz oder Holz mit Pilzbefall. Wichtig dabei ist zudem immer auch die Oberfläche, die alle Sinne ansprechen soll: sammetweich, glatt, rissig, rau, gebrannt, geascht, gerillt, geschliffen, geölt, nach Harz riechend...

Kontakt  www.schirman.ch

Steffen420x420

2012

Karin Steffen  Keramik & Ikebana  11. September bis 20. Oktober 2012

Ihre ersten Erfahrungen mit der japanischen Kunst des Blumenarrangierens (Ikebana) und der kunstvoll gestalteten japanischen Alltagskeramik machte die gebürtige Schweizerin Karin Steffen während ihrem mehrjährigen Aufenthalt in Sao Paulo, Brasilien, in den 80er Jahren. Die Impulse der indigenen Kultur Brasiliens und jene der meditativen Kultur Japans begleiten seither ihr künstlerisches Schaffen. Während sich im Ikebana durch die geregelte, achtsame Anordnung der Pflanzen der Kosmos mit seiner Dreiheit von Himmel, Mensch und Erde spiegelt, werden in der Keramik im konzentrierten und spielerischen Umgang mit den Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer immer wieder neue Formen geschaffen, die die individuelle Gestaltungskraft des Menschen spiegeln.

Kontakt www.karinsteffen.com

TeppichArt420x420

2012

Teppich Art Team  Teppiche  23. Oktober bis 1. Dezember 2012

Der Designer Hugo Zumbühl und der Webmeister Peter Birsfelder lernten sich 1998 auf einem Papierweberei-Workshop kennen. Bald schon entstand aus diesem inspirierenden Zusammentreffen ein erster Teppich aus Krepp-Papier, mit dem sie ein Jahr darauf gleich den «Design Preis Schweiz» gewannen. Beflügelt von diesem spontanen Erfolg, machte das Gestalter-Duo mit seinen unkonventionellen Teppichkreationen in den folgenden Jahren immer wieder von sich reden. Nach oft langwierigen
Versuchsprozessen in der Bündner Werkstatt von Hugo Zumbühl, entstehen aus ungewöhnlichen Materialien erste Versuchsreihen und Prototypen. Unter der Leitung von Peter Birsfelder werden dann im Webatelier aus alten Kaffeesäcken, Filzdecken und Fahrradschläuchen, aber auch aus Schafwolle, Ziegen- und Rosshaar Teppich-Werke von faszinierender Ausstrahlung geschaffen.

Kontakt www.teppich-art-team.ch

burkhard420x420

2012

Ralf Burkhard  Schmuckobjekte  26. Juni bis 17. August 2012

Ralf Burkhard nutzt die physikalischen Eigenschaften von Kunststoff und macht den Prozess der Wärmeumformung zu seiner künstlerischen Sprache. In dieser Herausforderung liegt ein Element des Zufalls, was wiederum seine Betrachtung des Lebens widerspiegelt, aus der er seine Inspiration und seinen Antrieb zu entwerfen nimmt. Sein Schmuck zeichnet sich durch Einfachheit und eine schlichte Formgebung ohne Schnörkel aus.  Beatriz Chadour-Sampson

Kontakt  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Anna@Anna

2012

Anna Schmid @ Anna Schmid  Holzskulpturen  8. Mai bis 23. Juni 2012

Die Bildhauerin Anna Schmid aus Spiez ist zu Gast bei der Goldschmiedin Anna Schmid in Basel. Dass gleich mehrere Arbeiten von Anna Schmid mit «Babylon» betitelt sind, erstaunt nicht: Das fragile Gleichgewicht reizt die Künstlerin offensichtlich. Obgleich die meisten ihrer Skulpturen mit der Kettensäge aus rohem Holz geschaffen sind, widerspiegeln sie mühelose Leichtigkeit und tänzerische Ausgelassenheit. Gekonnt spielt Anna Schmid mit dem Symbol des menschlichen Übermuts und variiert das Thema mannigfach in einer erfrischenden Lebendigkeit. Doch die Türme wanken nur scheinbar – zu genau kennt die Bildhauerin die Regeln des Gleichgewichts. Ihr technisches Können offenbart sich auch beim «Rad». Der Betrachter sieht noch die Scheibe des massiven Baumstammes, aus welchem diese Skulptur entstanden ist. Gleichsam von innen und von aussen wurde Material abgetragen, organisch verzaubert in ein formvollendetes Objekt.

Kontakt  www.annaschmid.ch
winnim

2012

WINNIM Handwerk aus Laos 27. März bis 5. Mai 2012

Auf ihren Reisen durch Laos begegneten die Ethnologin Véronique Hunziker und die Textil-Designerin Christine Altmeyer vor einigen Jahren dem reichen traditionellen Kunsthandwerk. Sie liessen sich von den überlieferten Mustern, Farben und Formen inspirieren und entwickelten daraus die ersten Kollektionen, die sie inzwischen vor allem von Frauen in kleinen Serien vor Ort herstellen lassen. Durch die Anerkennung des traditionellen Wissens und Könnens und durch die angemessen entlohnte Arbeit fördern sie in Laos das anspruchsvolle Handwerk. Damit leisten sie mit ihrem Projekt einen konkreten Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung und bieten hier hochwertige Produkte an. Für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation, die als Idee hinter dem Logo steckt. In der Ausstellung zeigen sie in der Ikat-Technik handgewobene Seidenschals, Wohnaccessoires und geflochtene Behältnisse.

Kontakt Christine Altmeyer und Véronique Hunziker, www.winnim.ch

Schmid

2011

Anna Schmid Antiklastisches Schmieden

Mit dem Hammer wird das Metall über einen mehrfach geschwungenen Amboss ausgeschmiedet und geformt. Es entstehen organisch anmutende Formen, die an Orchideenblüten, an getrocknete Blätter oder an Schoten erinnern. Mit grosser Sorgfalt spanne ich die Gold- oder Silberbleche mit den Werkzeugen, bis sich das Licht über die Form schmiegt und die Flächen zu atmen scheinen. Zusammengefügt begegnen sich die Formen im Dialog. Es ist ein Spiel mit dem Kontrast von Innen und Aussen, Licht und Schatten, Öffnung und Verborgenem. Diese Spannung wird verstärkt durch die Kombination von verschiedenen Metallen und durch die teilweise Perforation und Öffnung der Oberfläche. In der Ausstellung wird eine Auswahl von Schmuckstücken gezeigt, die im Laufe der letzten Monate in dieser sogenannt antiklastisch geschmiedeten Technik entstanden sind.

Kontakt Anna Schmid Schmuck, Schneidergasse 14, Postfach 2040, 4001 Basel, www.anna-schmid-schmuck.ch

Frankhauser

2011

Erika Fankhauser Schürch Keramik

Experimentierfreude, gepaart mit Neugierde und handwerklicher Präzision lassen in den Händen von Erika Fankhauser Schürch Objekte entstehen, welche als alltägliche Kostbarkeiten das Leben der Nutzer bereichern. Die Keramikerin hat die traditionelle Intarsientechnik neu interpretiert, indem sie Porzellan mit Klinker verbindet und daraus mit gestalterischer Sicherheit modernes Design entwickelt. Die formal schlichten Gefässe strahlen eine in sich ruhende Kraft aus. Trotz klarer Strenge wirken sie leicht und poetisch. Die Gestalterin ist fasziniert von der Formenvielfalt und Schönheit alltäglicher Dinge wie Äpfeln, Reis oder Kartoffeln. Dadurch angeregt und auch durch die weichen Hügel ihrer Emmentaler Umgebung inspiriert, entwickelt sie Objekte, welche Gebrauch und Skulptur in sich vereinen. Diese werden erst durch den Benutzer vollständig, indem er darin Dinge aufbewahrt, etwas präsentiert oder sich auch ganz einfach bewusst über die Leere der Behälter freut.

Kontakt www.erifakeramik.ch

Zuellig

2011

Kurt Züllig Papierobjekte

Auf das Material einwirken, Antworten erhalten zu nie gestellten Fragen, Welten entdecken. Mit diesen Worten umschreibt der ausgebildete Goldschmied seinen schöpferischen Prozess der vergangenen Monate. Bedrucktes Papier fasziniert ihn schon lange. Mit einer faszinierenden Konsequenz hat er nun für eine Zeit seinen Fokus auf diesen ungewohnten Werkstoff gesetzt. Er hat damit experimentiert, Ideen entwickelt und Entstandenes immer weiter bis an die Grenzen der Möglichkeiten verfolgt. Aus diesen Werkspuren sind unzählige Fabelwesen und berührende Objekte entstanden. Ihre Präzision und Perfektion lässt den Goldschmied erahnen, Ihre Ausstrahlung erinnert jedoch an Welten voller Magie, Spiel und Neugierde.

Kontakt Kurt  Züllig, Limmatauweg 9, 5408 Ennetbaden

Berner

2011

Doris Berner Textiler Schmuck

Die neue Schmuckkollektion «Lucy in the sky» von Doris Berner ist schwerelos, schillernd und von sinnlicher Eleganz. Die aus Microgewebe oder Seide gefertigten Schmuckstücke werden mit einer speziell entwickelten Thermofixierung in ihre Form gebracht. Dabei werden eine Vielzahl von Elementen wie Steine, Glaskugeln, Kirschenkerne etc. in das Gewebe eingebunden und später wieder entfernt. Daraus entstehen federleichte Texturen die in ihrer Eigenständigkeit unvergleichlich sind. Sie erinnern an Meeresschaum, Seifenblasen und Perlenketten. Die unterschiedlichen edlen Gewebe ermöglichen eine grosse Variationsbreite in der Farbgebung und in der Ästhetik und machen jedes Objekt einzigartig.

Kontakt Doris Berner, Gotthelfstrasse 22, 3013 Bern, www.dorisberner.ch

Afheldts

2011

wennnichtjetztwanndann Taschen

Ihre ganz persönliche Tasche. Unter diesem Motto produzieren die beiden Designerinnen Susanne und Wulfi Afheldt individuelle Taschen. Ob Stoffe, Lederjacken, Luftmatratzen, Surfsegel, Neoprenanzüge oder Fallschirme – fast alles wird zur Tasche gemacht! Neben einer riesigen Materialauswahl im Atelier in Basel kann sich jeder Kunde auch aus einem eigenen Stoff seine ganz persönliche Tasche nähen lassen. Und der Clou der Tasche ist das einzigartige herausnehmbare «Innenleben». Mit einem Handgriff lässt sich die Innentasche mit Inhalt in eine andere Tasche zügeln. Auch bei den als Geheimtipp gehandelten Wickeltaschen hat sich das mobile Innenleben bewährt, da berufstätige Eltern oft eine Innentasche dem Baby und eine der Berufswelt widmen – so wird die coole Wickeltasche mit einem Griff zur trendigen Businesstasche, in welche übrigens auch eine massgeschneiderte Laptophülle eingefügt werden kann. Das kleine Familienunternehmen hat seine Geschäftsphilosophie gleich zu seiner auffallend langen und unverwechselbaren Marke gemacht: wennnichtjetztwanndann.

Kontakt Reichensteinerstrasse 20, 4053 Basel, www.wanndann.ch

Kuenti

2011

Monika Künti Geflochtene Objekte

Als neugierige Flechterin suchte Monika Künti nach neuen Horizonten in einem Jahrtausende alten Handwerk. Sie orientierte sich zunächst an traditionellem Flechtwerk, um dann experimentierend eigene Ideen zu verfolgen. Was ist charakteristisch für eine geflochtene Struktur? Es ist das Verbindung schaffende Drunter und Drüber der einzelnen Flechtelemente – in alle Richtungen und in beliebige räumliche Dimensionen. Und was ist alles möglich mit nicht alltäglichen Materialien und eigenwillig interpretierten Technikvariationen! Die Korbobjekte sind im Wesentlichen selbsttragend konstruiert, die Materialien sind entweder natürlich gewachsen oder werden aus Altpapieren recycliert.

Kontakt www.flechtwerk.ch

Kilchenmann

2011

Hansjörg Kilchenmann Messer

Damaszenerstahl und Mokume Gane (jap. holzgemasertes Metall) sind zwei äusserst dekorative Metallverbundstoffe. Damaszenerstahl besteht aus verschiedenen Eisenlegierungen. Die Maserung im Endprodukt entsteht durch die unterschiedlichen Eigenschaften der verwendeten Stähle. Bei Mokume Gane entstehen die farblichen Unterschiede durch die Verwendung von Bunt- oder Edelmetallen. Die Herstellung dieser Schichtverbunde ist arbeitsintensiv und erfordert beim Verbinden im Feuer oder Elektro-Ofen und anschliessendem Ausschmieden auf dem Amboss trotz hohem Kraftaufwand viel Fingerspitzengefühl und hohe Kenntnisse der verwendeten Materialien. Hansjörg Kilchenmann schmiedet die Damast-Rohblöcke mit bis zu tausend Schichten von Hand zu Schneidwerkzeugen wie Taschenmesser, Kochmesser und Scheren. Diese Rohlinge müssen anschliessend geschliffen, gehärtet und poliert werden. Erst danach können die verschiedenen Teile aus Damaszenerstahl und Mokume zusammengebaut und der Griff aus edlen Hölzern oder Horn angebracht werden.

Kontakt Hansjörg Kilchenmann, Messerschmied, Mittlere Strasse 48, 4056 Basel, T 061 261 08 77

His

2010

Doris His Seidentücher

Aus verschiedenfarbigen Seidenstoffen setzt die Textilkünstlerin das Ausgangsmaterial für ihre Seidentücher zusammen. Plissieren nennt sich die Technik, mit der die Seide dann in Falten genäht wird. Dadurch werden die Farbschattierungen betont und die Seide erhält einen festlichen Glanz. Farbe, Licht und Schatten spielen auf dem Körper, die schmückenden Textilobjekte verleihen zudem eine angenehme Wärme. Klein zusammengerollt, lassen sie sich bequem in der Handtasche mitnehmen und sind somit jederzeit bereit für den festlichen Auftritt.

Kontakt Doris His, Ob den Reben 16, 4108 Witterswil, Mobile 079 722 89 50

Jing

2010

Zhang Jing Teekännchen

Die Teekännchen-Meisterin Zhang Jing stammt aus Yixing, dem wichtigsten Herstellungsort der traditionellen, chinesischen Teekännchen aus schwarzem, rotem oder gelbem Steinzeug der Region. Sie wurde 1969 in einer bekannten Teekännchen-Familie geboren und kann – neben ihren Eltern – ein paar der höchstangesehenen Meister von Yixing zu ihren Lehrern zählen. Für die Gestaltung ihrer Teekännchen erhielt sie schon zahlreiche Auszeichnungen, und sie nimmt in China regelmässig an Ausstellungen und Messen teil. Sie produziert die Teekännchen in ihrem Atelier in Yixing, wo sie ihr Wissen dieser grossen Kunst auch Lehrlingen weitergibt. Die Ausstellung ihrer Teekännchen in Basel führt sie zum ersten Mal in ihrem Leben ausserhalb der chinesischen Grenze. Die Teekultur in China ist vergleichbar mit der französischen Weinkultur, dadurch werden auch den Accessoires für den Teegenuss höchste Achtung und Aufmerksamkeit entgegengebracht.

Matzakow

2010

Annemarie Matzakow Schmuck

Die federleichten, halbtransparenten Schmuckstücke von Annemarie Matzakow laden geradezu ein, sie zu entdecken. Synthetische Gewebe und dreidimensionale Netze sind das Ausgangsmaterial für die Colliers und Armreifen der Freiburger Textilkünstlerin. Diese innovativen Werkstoffe enthüllen und verschleiern gleichzeitig. Sie bergen Schätze und schmeicheln beim Tragen – sinnlich, mit spielerischer Eleganz und dabei sehr überzeugend. Akzente aus Silber und Fundstücke aus Natur und Kultur machen jedes Stück einzigartig. Die konsequente, teils rhythmische, teils fliessende Linienführung in der Gestaltung ist ein Genuss – und lädt ein, wieder und wieder hinein-zu-schauen! Annemarie Matzakows Arbeiten wurden in verschiedenen Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Österreich, der Schweiz, Spanien, Japan und Sri Lanka gezeigt.

Kontakt www.matzakow.de

Schepens

2010

Helena Schepens TRANSPARENT  Silberobjekte

Mit einer beeindruckenden Verschmelzung von künstlerischem Konzept und perfektem Handwerk gestaltet die Silberschmiedin den Entstehungsprozess der dreidimensionalen Form aus dem flachen Silberblech. Sie geniesst das Gefühl, wie eine Form aus der Hand wächst und dann, im magischen Moment des ersten Durchbruchs in der geschlossenen Oberfläche, das Stück zu leben beginnt. Feinste Durchbrüche und Löcher im Silber verleihen ihren Gefässen erst die einzigartige Ausstrahlung. Obwohl sie Material entfernt, fügt sie dem Objekt in Wirklichkeit etwas hinzu, die Fläche wird vom Muster eingenommen, belebt. Dieses Spiel mit Licht und Schatten erzeugt eine überraschende und poetische Wirkung. Die Inspiration für ihre Arbeit kommt oft aus der Beobachtung der Natur. Zurzeit konzentriert sie sich auf Strukturen von Kieselalgen, deren zauberhaften Oberflächen eine unerschöpfliche Quelle von Mustern erschliessen. Helena Schepens hat 2004 an der Royal Academy of Fine Arts von Antwerpen das Studium für Silberschmieden und Schmuck abgeschlossen und anschliessend in London am Royal College of Art weiter studiert. Seit 2007 hat sie ihr eigenes Atelier in Antwerpen. Sie wurde mit mehreren internationalen Preisen ausgezeichnet und hat ihre Objekte schon an zahlreichen Ausstellungen in Belgien und in anderen Ländern präsentieren können.

Kontakt www.helenaschepens.com

Buergin

2010

Hanny Bürgin Schmuckobjekte aus Glasperlen

Die von Hanny Bürgin gefertigten Arm- und Halsreifen aus Rocailles Glasperlen, manifestieren ihren langjährigen Bezug zur Textilkunst. Die kontrastreichen, in schwarz-weiss gehaltenen klassischen Gewebemuster erhalten in der Dreidimensionalität eine starke Aussagekraft. Die antike, aus dem Osten stammende Häkeltechnik mit unzähligen, feinsten Glasperlen wurde schon von verschiedenen Schmuckkünstlerinnen aufgegriffen und auf immer wieder andere Art interpretiert. Hanny Bürgins Arbeiten wurden an verschiedenen Ausstellungen in Europa und Übersee gezeigt, in Katalogen publiziert und von Museen, öffentlichen und privaten Sammlungen angekauft.

Kontakt Hanny Bürgin, Via Cassine 17, 6924 Sorengo, Telefon und Fax 091 966 70 78

Arp

2010

Gudrun Arp Federschmuck

«Schon als Kind haben mich Federn in ihrer Form – und Farbvielfalt fasziniert. Nach wie vor hat für mich jede Feder, egal, von welchem Vogel sie stammt, nichts von ihrer Faszination verloren und ich bin selbst immer wieder erstaunt und dankbar darüber, welche unendlichen Möglichkeiten der Verarbeitung mir ihre Vielfalt an Farben und Formen bietet.» Seit ihrer Kindheit hat die Schmuckgestalterin Federn gesammelt und dadurch Kontakte zu Vogelliebhabern und Züchtern aufgebaut. Sie verwendet, bis auf einige schwarz gefärbte, weder eingefärbte, noch Federn von geschützten Vögeln. Sie stammen von verschiedenen Hühner- und Entenrassen, Fasanen und Sittichen. Mit diesen Federn gestaltet sie über­raschende Schmuckstücke von hoher Ästhetik und schmeichelnder Eleganz. In den letzten 15 Jahren hat Gudrun Arp überwiegend im Ausland gelebt, davon mehrere Jahre im Sudan, Armenien und Kambodscha. Derzeit lebt und arbeitet sie in Berlin. Seit 1994 hat sie an zahlreichen Ausstellungen im In-und Ausland teilgenommen.

Kontakt Gudrun Arp, Federschmuck, Simplonstrasse 16, D-10245 Berlin, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Stocker

2010

Simone Stocker Bottoni Porzellan

Ist es nicht faszinierend, alltägliche Gegenstände so zu gestalten, dass sie nicht nur ihre Funktion erfüllen, sondern darüber hinaus auch noch das nach Schönheit suchende Auge, die empfindsamen Fingerkuppen und den neugierigen Geist erfreuen? Die Keramikerin interessieren die Schnittstellen zwischen Gestaltung, Handwerk und Intellekt. Das inzwischen bekannteste Beispiel ihrer Arbeit, ist das 5-teilige Geschirrset «torlo», welches 2006 mit dem eidgenössischen Design Preis ausgezeichnet wurde. Nebst klassischem Gebrauchs-Porzellan auf höchstem Niveau, entwirft und produziert Simone Stocker auch eine Serie von edlen Porzellan-Leuchten. Ungewöhnliche Farb-Kombinationen und Dekorationen dominieren die jüngsten Kreationen aus ihrem Atelier.

Kontakt Simone Stocker, bottoni Porzellan, www.bottoni.biz

Birnstiel

2009

Werner Birnstiel Foulards – Schals

Seit einigen Jahren lebt und arbeitet der Textilkünstler im Bleniotal. Hier findet er Inspirationen für seine expressiven Textilgestaltungen. Die Kraft der Berge, die eigenwilligen Farbkontraste, die das Licht im Tal hervorbringt: Solche Stimmungen und Momentaufnahmen auf feiner Seide zum Ausdruck zu bringen, ist seine Idee und Leidenschaft zugleich. Daraus entstehen bedruckte Schals und Foulards aus feinster Wolle und Seide, die teilweise mit dem Pinsel weiterbearbeitet werden. Jedes Stück ist ein Unikat.

Kontakt www.casalucomagno.ch

Schuhmacher

2009

Doris Schuhmacher Papier gestrickt

Stricken mit Papier? Ja, das ist möglich! Aus dünnen Papierfäden entstehen eigenwillige Textilien mit speziellen Eigenschaften. Die gestrickten Produkte haben einen unvergleichlichen Griff, sie zu berühren ist ein sinnliches Erlebnis. Die Textilien von Doris Schuhmacher entstehen als Unikate oder in Kleinserien aus Papiergarn, teilweise in Kombination mit einem weiteren Material. Trotz der Beschränkung auf die einfachste Stricktechnik ergeben sich vielfältige Strukturen. Transparente Objekte mit dem Spiel von Licht und Schatten, eher steife und drahtig wirkende oder aber weich fallende und anschmiegsame Textilien. Die Schals laden zum spielerischen Umgang ein: Über den Kopf und um den Hals. Als Kopfputz oder als Schal. Locker drapiert oder fester gerollt. Wie es gerade gefällt und immer wieder anders!

Kontakt Doris Schuhmacher, Im Löh 14, 5243 Mülligen, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mueller

2009

Ricarda Müller Marketerie

Neben ihrem angestammten Beruf als Orgelbauerin arbeitet die Gestalterin als Holzkunsthandwerkerin. Sie hat sich spezialisiert auf die Herstellung von Gebrauchsgegenständen, die jedoch durch ihre Gestaltung und Dekoration über ihren Gebrauchswert hinaus Freude bereiten. Die Holzobjekte werden mit Marketerie versehen, einer bestimmten Intarsientechnik. Die schachbrettartigen Muster werden aus feinsten Furnieren zu Ornamenten zusammengefügt, die dann zum Beispiel den Deckel einer Schatulle schmücken. Alle Objekte sind Einzelstücke oder Kleinserien zu zwölf Stück. 2002 erhielt Ricarda Müller den Förderpreis der Stiftung Bündner Kunsthandwerk.   

Kontakt www.ricardamueller.ch

Weber

2009

Anne Weber Schachteln

Mit handwerklicher Präzision und gestalterischer Sicherheit fertigt Anne Weber Schachteln aus farbigen Papieren, Karton und Gewebeleinen. Aussen meist schwarz und schlicht, offenbaren sie im Inneren zauberhafte Farb- und Formenspiele. Die Einteilung und Farbgebung kann sich dem Inhalt anpassen, oder umgekehrt. Für sich selbst schon Schmuckstücke, bieten sie Platz und Ordnung für allerlei Kleinigkeiten wie Schmuck, Schreibzeug, Fotos, Knöpfe, Fundstücke und persönliche Kostbarkeiten.

Kontakt  www. anne-weber-schachteln.ch

Schwarze

2009

Mathies Schwarze Keramik-Unikate

Das Gefäss als Einzelstück steht im Zentrum der Arbeit des Keramikers Mathies Schwarze. Geprägt durch die Ausbildung bei den grossen deutschen Lehrern Heiner Balzar und Hubert Griemert an der Fachhochschule Höhr-Grenzhausen hat er sich eine unglaubliche Perfektion der Drehtechnik an der Töpferscheibe zu eigen gemacht. Töpfer aus Überzeugung und sich selbst in der Tradition eines alten Handwerks sehend, ist für ihn die Fertigkeit des Drehens unverzichtbare Grundlage für die Arbeit am keramischen Gefäss. Neben der Gefässform, ist die Entwicklung von Glasuren ein weiteres wichtiges Anliegen des Gestalters. Das Brennen der Gefässe geschieht, je nach Glasur bei oxidierender oder reduzierender Ofenatmosphäre. Seit 1968 Beteiligung an Wettbewerben und Ausstellungen im In- und Ausland (England, Deutschland, Frankreich, Belgien, Holland, Schweiz, Australien, Japan). Viele Arbeiten befinden sich zudem in Museen und grösseren Privatsammlungen (Keramion Frechen, Hetjensmuseum Düsseldorf, Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum Schloss Gottorf, Museum Bellerive Zürich)  Seit 1997 Töpferei in Oeschgen, Schweiz. Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Schweizer Keramiker ASK und des Form Forums. 2002 Gründung der Keramikschule Mathies Schwarze GmbH in Oeschgen.

Kontakt www.mathies-schwarze.com

Komai

2009

Tami Komai Papier Design

Das Spiel von Licht und Schatten, Transparenz, Rhythmus und Veränderlichkeit sind wichtige Konstanten und bestimmen die Entwürfe der Künstlerin mit Japanischen Wurzeln. Seit elf  Jahren arbeitet sie mit dem einfachen und gleichzeitig faszinierenden Material «Papier». Die verwendete Technik ist gleichzeitig visueller Effekt und damit der Weg, der zum Endresultat führt. Viele Objekte sind Gebrauchsobjekte, Windlichter, Behälter, die durch ihre luftige und schlichte Ästhetik verzaubern. Oder es sind Schmuckobjekte für den Hals, mit einer Leichtigkeit und Frische für das Hier und Jetzt. Seit einigen Jahren entstehen Raumbehänge, filigrane luftige Kunstobjekte für den Wohnbereich.

Kontakt www.werkstatt7.ch

Kuenti

2009

Monika Künti Korb-Schalen

Die gelernte Korbflechterin bewegt sich im Spannungsfeld von traditionellem Flechthandwerk und freier Interpretation alter Techniken. Flechtmaterialien gibt es in vielen Erscheinungsformen – geradlinig, struppig, gekringelt, widerborstig. Das fordert heraus und beflügelt die Fantasie. Eine spannende Zusammenarbeit zwischen Material und Flechterin – ein Drunter und Drüber, das die Eigenwilligkeit der Materialien mit Respekt betont, klare Gestaltungsabsichten jedoch nicht ausschliesst. Boden, Wand und Rand der entstehenden Körbe gehen nahtlos ineinander über, es kommt kein zusätzliches Material wie Bindedraht oder Innengerüst dazu. Die Objekte sind selbsttragend, filigran und verspielt, Schatten werfend oder nestartig verdichtet.  Monika Künti ist Preisträgerin «formforum 2007».

Kontakt www.flechtwerk.ch

Schirmann

2008

Thomas Schirmann Holzobjekte

Mit meinen gedrehten Objekten aus Holz wie Ringen, Linsen, Kugeln, Scheiben und Gefässen erzähle ich durch bewusstes Stehenlassen der Lebensspuren –  Risse, Verfärbungen, Verwitterung – die Geschichte eines Baumes. Ich arbeite mit der Reduktion der Form und zeige die Kraft, Schönheit und Sinnlichkeit des Holzes. Zudem faszinieren mich Gegensätze: archaische, verwitterte, massive Schalen, die mit geschmiedeten Eisen klammern zusammengehalten werden oder zarte, durchschimmernde und zerbrechlich scheinende Hohlkörper, die durch den Trocknungsprozess ihre eigenwillige, vom Kreis abweichende Form erhalten haben. Mich interessieren auch die oft überraschenden Farben und Strukturen von ungewöhnlichem Holz, das üblicherweise nicht verarbeitet wird: alte Balken mit Brand- und Bearbeitungsspuren, Schwemmholz oder Holz mit Pilzbefall. Wichtig ist mir zudem die Oberfläche, die alle Sinne ansprechen soll: sammetweich, glatt, rissig, rau, gebrannt, geascht, gerillt, geschliffen, geölt, nach Harz riechend...

Kontakt www.schirmann.ch

Bruederlin

2008

Diana Brüderlin Streifenschals

Die ca. 40 cm x 170 cm grossen Schals sind aus feiner Nähseide von Hand gewoben. Die Beschränkung auf Leinwandbindung und Streifenmuster ergeben einen einfachen Rahmen, innerhalb dessen sich ein grosser farblicher und formaler Gestaltungsspielraum öffnet. Die asymmetrische Farbverteilung in Kette und Schuss können zudem ein und denselben Schal beim Tragen völlig verschieden wirken lassen.

Kontakt Diana Brüderlin, Kirchgasse 4, 4417 Ziefen

Zimmermannn

2008

Claire Zimmermann Mode-Design

Think fair-y. Mode von Miss Scillas Fairy Garden zeigt, dass sich Stil und Ethik nicht ausschliessen. Claire Zimmermann achtet, wann immer möglich, auf eine ökologisch korrekte Herstellung der Textilien und bevorzugt Schweizer Materialien. Der ganze Prozess der Herstellung geschieht im eigenen Atelier mitten in der Altstadt von Basel. Vom Design über die Entwicklung der Schnitte bis zur Fertigung des Kleidungsstücks – alles Handarbeit «made in Basel»!

Kontakt www.scilladesign.ch

Brunner

2008

Patricia Brunner Poetische Objekte

Die Objekte von Patricia Brunner präsentieren sich unaufdringlich, ohne künstlerische Allüren. Es sind schier grenzenlos spielerische Material-Schöpfungen, welche mit einem hintergründigen Schmunzeln spontan und direkt aus ihrem Herzen zu fallen scheinen. Ihre Materialien bestehen aus alltäglichen Gebrauchsutensilien wie Draht, Papier, Pappmaché, Büchsenbleche, Gitterdraht, Holzstücke, Farben und gefundenen alten Gegenständen. Diese Materialien und der humorvolle, satirische Unterton in einigen ihrer Arbeiten lassen auf afrikanische Wurzeln schliessen, welche auch tatsächlich auf Patricia Brunners Kindheit weisen. Kein Besucher kann sich einem spontanen Lachen oder Lächeln beim Betrachten ihrer Arbeiten entziehen. Das nur allzu Menschliche im künstlerischen Ausdruck ihrer Werke scheint einer schier endlosen kreativen Quelle zu entspringen und offenbart tiefe Einblicke in die doch so oft und schnell vergessenen kleinen Unzulänglichkeiten unseres Alltagslebens. Dieser Widererkennungs- sowie Erinnerungseffekt geben den Objekten Patricia Brunners einen unwiderstehlichen Charme. 

Kontakt Patricia Brunner, Gempenstrasse 15, 4053 Basel

Corvaja

2008

Giovanni Corvaja Schmuckobjekte

Durch seine jahrelange, an Besessenheit grenzende Experimentierlust hat der international bekannte Goldschmied  neue Techniken der Metallgestaltung entwickelt. In tagelanger, manchmal auch viele Wochen dauernder Handarbeit verwandelt er Edelmetalle wie Gold oder Platin in Schmuckstücke, in faszinierende, tragbare Kleinskulpturen. Es ist vollkommene Handwerkskunst, die man jedoch sogleich wieder vergisst, wenn man von der geheimnisvollen Schönheit der Objekte in den Bann gezogen wird. Magische Farbverläufe der Edelmetalle, verwobene Goldfäden, fein wie Seide, hunderte feinste Kügelchen zu schimmernden Oberflächen aufgereiht – Giovanni Corvaja verbindet die Jahrtausende alten Goldschmiedetechniken durch seine eigenwillige Handschrift mit einer zeitgenössischen Formensprache. Er entführt uns damit in seine stille Welt voll Konzentration und Schönheit. Giovanni Corvajas Arbeiten sind weltweit in Museen und Schmuck-Galerien anzutreffen. Er lebt und arbeitet sehr zurückgezogen in seinem Atelier in der Nähe von Perugia in Italien.

Huerzeler

2007

Brigitte Hürzeler Leder

Staub

2007

Brigit Staub Strick-Design

Richter

2007

Mo Richner Bilder

Schmid

2007

Anna Schmid Schmuck

Messer

2007

Hansjörg Kilchenmann Messer

Amstutz

2007

Barbara Amstutz Silber

Georg

2007

Lea Georg Keramik